1. Es gibt bereits eine Community Edition und eine Business Edition.
2. Ungeachtet dessen haben wir 2026. Es gibt inzwischen KI-gestützte Werkzeuge zum Auffinden von Sicherheitslücken, und die Bedrohungslage entwickelt sich ständig weiter.
Ausgerechnet das von Dir kritisierte Update 26.7.8 vom heutigen Tag enthält zahlreiche Sicherheitskorrekturen. Siehe:
https://docs.opnsense.org/releases/CE_26.7.html
Die Verfügbarkeit von Updates ist kein Mangel, sondern ein Feature. Ob Du diese Updates einspielst oder mit den bekannten Schwachstellen und der entsprechenden Angriffsfläche lebst, ist Deine Entscheidung.
Die Business Edition verfolgt bewusst einen konservativeren Aktualisierungspfad mit weniger häufigen funktionalen Änderungen, um den Anforderungen produktiver Unternehmensumgebungen Rechnung zu tragen. Wenn Dir das wichtig ist, gibt es genau dafür ein kostenpflichtiges Angebot.
3. Genauso wenig ist die Verfügbarkeit unterschiedlicher Werkzeuge für DHCP und DNS ein Mangel. Sie erfüllen teilweise unterschiedliche Anforderungen. Dnsmasq eignet sich für kleinere Installationen, Kea bietet unter anderem Vorteile bei Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit. Unbound wiederum ist in erster Linie ein DNS-Resolver.
Entscheide Dich für die Werkzeuge, die zu Deinen Anforderungen passen.
Und es war übrigens nicht Decisos Entscheidung, ISC DHCP einzustellen. ISC hat die Entwicklung und Wartung bereits 2022 beendet.
Things change. Deal with it.
4. Auch die IPsec-Terminologie ist nicht einfach eine Laune der OPNsense-Entwickler. IKE SAs und CHILD SAs sind etablierte technische Begriffe. Die neue Oberfläche orientiert sich stärker an strongSwan und dessen tatsächlichem Konfigurationsmodell. Und die von Dir kritisierten Pools dienen beispielsweise der IP-Adressvergabe an mobile VPN-Clients.
Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Oberfläche intuitiver gestaltet oder besser dokumentiert werden könnte. Aber aus der Tatsache, dass Dir eine Terminologie nicht vertraut ist, folgt nicht, dass sie unlogisch wäre.
5. OPNsense ist ein professionelles Netzwerkwerkzeug. Vielleicht liegt hier ein grundsätzliches Missverständnis vor. Lies einmal:
https://forum.opnsense.org/index.php?topic=42985.0
Insbesondere den Satz gleich am Anfang:
Be warned: OPNsense provides a GUI for professional networking features; it does not turn them into consumer-grade settings that can safely be changed by trial and error. Or it can — but then there is plenty to try, and plenty to break.
Netzwerke sind komplex. Eine grafische Oberfläche kann diese Komplexität zugänglicher machen, aber sie kann sie nicht beseitigen.
O.K., MikroTik treibt das mit seinen nahezu unbegrenzten Konfigurationsmöglichkeiten vielleicht etwas weit. Aber OPNsense? Echt jetzt?
2. Ungeachtet dessen haben wir 2026. Es gibt inzwischen KI-gestützte Werkzeuge zum Auffinden von Sicherheitslücken, und die Bedrohungslage entwickelt sich ständig weiter.
Ausgerechnet das von Dir kritisierte Update 26.7.8 vom heutigen Tag enthält zahlreiche Sicherheitskorrekturen. Siehe:
https://docs.opnsense.org/releases/CE_26.7.html
Die Verfügbarkeit von Updates ist kein Mangel, sondern ein Feature. Ob Du diese Updates einspielst oder mit den bekannten Schwachstellen und der entsprechenden Angriffsfläche lebst, ist Deine Entscheidung.
Die Business Edition verfolgt bewusst einen konservativeren Aktualisierungspfad mit weniger häufigen funktionalen Änderungen, um den Anforderungen produktiver Unternehmensumgebungen Rechnung zu tragen. Wenn Dir das wichtig ist, gibt es genau dafür ein kostenpflichtiges Angebot.
3. Genauso wenig ist die Verfügbarkeit unterschiedlicher Werkzeuge für DHCP und DNS ein Mangel. Sie erfüllen teilweise unterschiedliche Anforderungen. Dnsmasq eignet sich für kleinere Installationen, Kea bietet unter anderem Vorteile bei Skalierbarkeit und Hochverfügbarkeit. Unbound wiederum ist in erster Linie ein DNS-Resolver.
Entscheide Dich für die Werkzeuge, die zu Deinen Anforderungen passen.
Und es war übrigens nicht Decisos Entscheidung, ISC DHCP einzustellen. ISC hat die Entwicklung und Wartung bereits 2022 beendet.
Things change. Deal with it.
4. Auch die IPsec-Terminologie ist nicht einfach eine Laune der OPNsense-Entwickler. IKE SAs und CHILD SAs sind etablierte technische Begriffe. Die neue Oberfläche orientiert sich stärker an strongSwan und dessen tatsächlichem Konfigurationsmodell. Und die von Dir kritisierten Pools dienen beispielsweise der IP-Adressvergabe an mobile VPN-Clients.
Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Oberfläche intuitiver gestaltet oder besser dokumentiert werden könnte. Aber aus der Tatsache, dass Dir eine Terminologie nicht vertraut ist, folgt nicht, dass sie unlogisch wäre.
5. OPNsense ist ein professionelles Netzwerkwerkzeug. Vielleicht liegt hier ein grundsätzliches Missverständnis vor. Lies einmal:
https://forum.opnsense.org/index.php?topic=42985.0
Insbesondere den Satz gleich am Anfang:
Be warned: OPNsense provides a GUI for professional networking features; it does not turn them into consumer-grade settings that can safely be changed by trial and error. Or it can — but then there is plenty to try, and plenty to break.
Netzwerke sind komplex. Eine grafische Oberfläche kann diese Komplexität zugänglicher machen, aber sie kann sie nicht beseitigen.
O.K., MikroTik treibt das mit seinen nahezu unbegrenzten Konfigurationsmöglichkeiten vielleicht etwas weit. Aber OPNsense? Echt jetzt?
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