[Hardware] Temperaturen

Started by HBerger, Today at 10:57:30 AM

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Ich hab mir vor 2 Jahren so ein KingnovyPC, Firewall Micro Appliance, 4 Port i225-V B3 2.5G LAN Fanless Mini PC Celeron N100 zugelegt (war günstig).
Und war eigentlich zufrieden damit ... Nun, nach 2 Jahren ist mir die m2Sata (Super China Noname) abgeraucht.
Hat sicher mehrere Ursachen, aber die allwissende KI meinte auch, das permanent 66°+ (laut Smart) nicht so gesund sei. Kurzzeitig ja, aber für Dauer sei es zu warm.

Und ja das Ding, also das ganze Gehäuse wird ziemlich heiß. Die Temperatur Sensoren von der CPU melden immer so 68° - 78°. Und mittels Handauflegen getestet, kommen die auch gut am Gehäuse an :-)
Das Ding idled meist die ganze Zeit, richtig was zu tun hat Die Hardware nicht. CPU Last Sensor hat immer so aller 3-5 sec mal einen Peak auf 8% aber sonst steht das Ding immer auf 0°

https://windgate.net/topton-n5095-n5105-n100-opnsense-proxmox-powersave-tuning/
das hab ich schon durchgearbeitet und laut
sysctl dev.cpu.0
Sollte er auch in den C3 können.

Macht es Sinn, zu versuchen das Ding Kühler zu bekommen?
Und wenn ja wie?  P1 / P2 power Limits runter ?

Plan B ist:
Expliziete Nic Card mit 2 Ports in den "großen" Proxmox, die Nics per pci Pass through in die VM geben und opnSense virtualizieren.
Allerdings glaub ich tun mir die "mindestens 8GB non balooned RAM" da weh. das ding hat nur 64GB. CPU mäßig ist da auch nicht viel los, aber viele services die gerne RAM haben ....

Ja, Power Limits runter, wenn Dein BIOS das erlaubt. N1x0 haben nominell eine TDP von 6 Watt, können aber je nach PL auch mal 20 Watt aufnehmen. Leider wollen die BIOS-Hersteller immer die maximale Performance und stellen manchmal das PL auf 25 Watt. Bei 10 Watt verlierst Du nur minimal Leistung, sparst aber Strom.

Was die SSD angeht: die ab Werk verbauten sind in dreierlei Hinsicht mies:

1. Sie haben eine hohe Stromaufnahme.
2. Sie verwenden Billigchips (QLC) und haben damit eine geringe TBW.
3. Sie sind billig und haben meist keinen DRAM-Puffer, was mehr Schreiboperationen zur Folge hat.

Alle drei Parameter wirken auf die Lebensdauer, aber vor allem 2 und drei kann man sogar mit smartctl auslesen. Besonders bitter wird es, wenn man dann noch RRD auf die SSD und nicht im RAM laufen lässt. Billig-NVMEe sind dann oft schon nach einem Jahr hinüber.

Also:

1. RRD ins RAM verlagern (System: Settings: Miscellaneous "/tmp RAM Disk"
2. Nächste NVME mit DRAM-Cache und hohem TBW kaufen. Siehe Geizhals.de. Ich empfehle die Kingston KC3000.
 
Intel N100, 4* I226-V, 2* 82559, 16 GByte, 500 GByte NVME, Leox LXT-010H-D

1100 down / 450 up, Bufferbloat A+

Danke für die Tips :-)

Nur das mit der NVME wird ein Problem :-)
Das Board hat zwar nen physisch nen m2 NVME Slot, optisch M - Key. Aber laut windigen Beschreibungen und Übersetzungen ist der nicht Operabel in meinem Board / Variante.
Und selbst wenn, gänge da physisch nur ne 2230er SSD rein. Ich denke also das eher nen Wifi slot oder sowas :-)

ich brauch also eine mSata (sorry nicht m2Sata) 1. Generation. Und da ist die Auswahl sehr übersichtlich.
Alternativ würde auch ne Normale Sata SSD gehen, Standard Sata Buchse hat das board auch eine. Nur keinen Extre stecker für Strom :-)

Als mSata gibt es einiges von Transcend. Die Suchkriterien (DRAM-Cache und hohe TBW) sind die selben.
Intel N100, 4* I226-V, 2* 82559, 16 GByte, 500 GByte NVME, Leox LXT-010H-D

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