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Messages - AlexanderB

#1
Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Ich bin auf den Zwang zur IPv6 aufmerksam geworden, als das Problem von CG-NAT aufkam und DynDNS mir da nicht weiter half. Und da ich jemand bin, der gerne die Dinge gleich richtig macht, dachte ich, ich mach das jetzt alles gleich mit IPv6 richtig. Weil, warum IPv4 und IPv6 pflegen, wenn IPv6 IPv4 ablösen soll.

Ja genau, MAC-Adressen die sich ändern und Interface Identifier (Geräte/Suffixe) die sich ändern und dann noch der prefix der sich ändert, macht die ganze Sache etwas aufwendiger. Und im Grunde muss es ja dafür Lösungen geben, sonst haben die ja was eingeführt, was unbeherrschbar ist. Das einzige was bei mir aktuell statisch ist, ist die Subnetz-ID.

Der dynamische Präfix sollte nicht das Problem sein, denn wie schon geschrieben, da läuft der DynDNS Dienst ja schon zuverlässig.

Die Frage wäre, warum ULA, wenn die GUA im Grunde ausreichend ist? Oder ist die GUA doch nicht ausreichend? Ich hab ja in jedem Fall noch die Link-Lokal-Adresse, wenn ich lokal auf etwas zugreifen will. Und wenn alles nicht funktioniert, könnte ich die LLA ja routen. Aber das ist doch nicht der Sinn der Sache, oder?
#2
Hallo zusammen,

ich habe aktuell einige kleine und große Probleme bei der vollständigen Umstellung auf IPv6.
Ziel:
Meine lokale Netzwerkarchitektur vollständig auf IPv6 umstellen. (Eventuell hab ich noch den einen oder anderen Teilnehmer, der nur IPv4 spricht, da bleibt IPv4 an)

Meine größten Probleme sind:
1. Ich checke aktuell überhaupt nicht, wie ich die Teilnehmer, die sich per SLAAC eine Adresse holen, mit meinen DNS Server (Technitium) mit einem Domainnamen greifbar mache.
2. Ich checke auch überhaupt nicht, wie ich Übersicht über Netzwerkteilnehmer behalte, die sonst durch DHCP in "dnsmasq dns & dhcp" zu sehen waren und von dort auch statisch gemacht werden konnten. SLAAC bedeutet wohl auch, dass die Privatsphäre der einzelnen Teilnehmer so privat ist, dass der übergeordnete Admin nicht mehr weiß wer in seinem Netzwerk überhaupt vorhanden ist?

Macht es denn keinen Sinn SLAAC für einfach alle Teilnehmer zu verwenden? Sollte ich DHCPv6 verwenden um Übersicht zu behalten, wobei ich auch gelesen habe, dass z.B. Android nur SLAAC kann und sonst nix.
Es muss doch doch bestimmt nicht jeder Host, den ich erreichen will, eine statische Adresse haben? Was ist denn da der Standard?
Wie schreibe ich denn Firewall-Regeln, wenn die IPv6 eine SLAAC ist und ihre Adresse sich regelmäßig ändert?

Das einzige IPv6 was bisher schick funktioniert hat, war die DynDNS Funktion und das Updaten meiner IPv6 WAN-IP bei Hetzner im AAAA Record. Wobei ich ja dann für die Services nicht meine WAN-IP mitteile, sondern die SLAAC-IPv6 des einzelnen Servers (+SRV Record für den Port? (Wobei Browser ja SRV nicht richtig lesen können)

Soweit verstanden kann ich im Grunde die globale IPv6 des Dienstes direkt routen, ohne Proxy und ähnliches, was noch bei IPv4 notwendig war.
Mein nächstes Problem ist dann sicher, wenn ein Server (Eine IPv6), mehr als nur einen Dienst (mehr als einen Port) im Internet verfügbar haben soll.

Ich sitze hier schon gut ein paar Wochen und ich komme so ewig langsam voran.

Gibt es für meine aktuellen Probleme die richtigen standardisierten Lösungen? Oder gibt es da nur Meinungen wie man es machen könnte mit dann in Zukunft auftretenden Problemen?

Aktuell bin ich mit einem Netzwerk (Schnittstelle VLAN-Gerät) bereits voll auf IPv6, aber jetzt hab ich das Problem, dass ich von dort nicht auf die Teilnehmer eines anderen Netzwerkes mehr zugreifen kann, die noch in IPv4 hängen und irgendwie nicht selbstständig sich auf IPv6 umstellen (Auch wenn diese Teilnehmer bereits sich eine SLAAC IPv6 generiert haben und ich ihnen die IPv4 Verbindung getrennt habe).

Vielleicht weiß hier ja jemand mehr.

Vielen Dank schonmal und ein schönes Wochenende!