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Messages - chrisfnf

#1
Am 18. August 2025 schrieb @Schnuffel2008 folgendes:
Quote from: Schnuffel2008 on August 18, 2025, 05:00:42 PMSo,
Dank Eurer Hilfe und mit viel Lesen ist es mir endlich gelungen das Ganze aufzusetzen........
Die Ios-Geräte erkennen die Drucker sofort in jedem Netzwerk und das ohne AVAHI oder mDNS-Repeater. Einfach als Eintrag in unbound. Auch die neuen Windows Rechner erkennen den Drucker als Netzwerkdrucker und installieren den passenden Treiber einschließlich Scanner-Unterstützung bei meinem Drucker. Fax habe ich nicht versucht.....
Den Drucker habe ich mit einer festen IP eingerichtet (geht aber wahrscheinlich auch per DHCP).
Als Netzwerkidentifikation habe ich hpofficejet8020 und als Domain "internal" gewählt. (Ich habe nur ipv4 konfiguriert. Ob das genauso mit ipv6 funktioniert, da musss ich passen).
Im DHCP-Server (bei mir neuerdings DNSMASQ) habe ich als Domain, dann ebenfalls "internal" gewählt. Ich habe hier keinen Hosteintrag für den Drucker gemacht. Wie DNSMASQ mit Unbound zusammenspilet steht ja ausführlich in den entsprechenden tollen Anleitungen. Das lasse ich jetzt außen vor.
Jetzt fehlen nur noch die Einträge in unbound.
Dazu eine einfache Text-Datei angelegt im Verzeichnis: /usr/local/etc/unbound.opnsense.d
Der Name ist egal. Wichtig Endung .conf
Inhalt der Datei:

server:
local-zone: "internal." static
local-data: "b._dns-sd._udp.internal. 3600 IN PTR internal"
local-data: "lb._dns-sd._udp.internal. 3600 IN PTR internal"
local-data: "_universal._sub._ipp._tcp.internal. 60 IN PTR hpofficejet8020._ipp._tcp.internal"
local-data: "_ipp._tcp.internal. 60 IN PTR hpofficejet8020._ipp._tcp.internal"
local-data: "hpofficejet8020._ipp._tcp.internal. 60 IN SRV 0 0 631 hpofficejet8020._ipp._tcp.internal"
local-data: "hpofficejet8020.internal. 60 IN A 192.168.20.2"
local-data: "hpofficejet8020._ipp._tcp.internal. 60 IN A 192.168.20.2"
local-data: 'hpofficejet8020._ipp._tcp.internal. 60 IN TXT "txtvers=1" "adminurl=http://hpofficejet8020.internal./#hId-pgAirPrint" "note=Buero" "priority=20" "qtotal=1" "TLS=1.2" "rp=ipp/print" "UUID=xxxxxxxxxxxx" "product=(HP OfficeJet Pro 8020 series)" "ty=HP OfficeJet Pro 8020 series" "usb_MFG=HP" "usb_MDL=OfficeJet Pro 8020 series" "Color=T" "Duplex=T" "pdl=application/vnd.hp-PCL,image/jpeg,image/urf,image/pwg-raster,application/PCLm" "PaperMax=legal-A4" "URF=CP1,MT1-2-8-9-10-11,PQ3-4-5,RS300-600,SRGB24,OB9,OFU0,W8-16,DEVW8-16,DEVRGB24-48,ADOBERGB24-48,DM3,IS1,V1.4,FN3" "kind=document,envelope,photo,postcard" "Scan=T" "mopria-certified=2.0" "rfo=ipp/faxout" "Fax=T"'

Wichtig war bei mir, dass man als Local-zone den gleichen Domainnamen nimmt, den man im Drucker und im DHCP vorgibt. In den anderen Anleitungen stand immer etwas von einer neuen Subdomain anlegen. Das funktionierte bei mir nicht.
Außerdem drauf achten, dass beim Eintrag TXT vorneweg und zum Schluss ein einfaches Anführungszeichen steht. Ich habe häufiger gefunden, dass man alles nach TXT in Klammern setzen soll, das funktionierte bei mir nicht.
Sobald man unbound neu startet, sieht man schnell ob ein fehlerhafter Eintrag vorhanden ist, oder nicht, denn dann startet unbound einfach nicht mehr. Lässt sich aber alles wieder rückgängig machen. Im Notfall einfach die angelegte Datei löschen. Dann startet unbound auf jeden Fall.
Die ganzen Einträge zum Drucker bekommt man wie in diesem bereits vorher aufgeführten Tutorial beschrieben:
https://www.synology-forum.de/threads/dns-sd-oder-wie-zeigt-dns-den-ios-geraeten-den-drucker-aus-anderem-subnetz.102150/
Das Ganze ist eigentlich sehr einfach wenn man weiß wie es geht. Der Drucker muss nur Airprint fähig sein. Mein Drucker ist noch Mopria zertifiziert. Darum funktioniert das Mopria-Plugin unter Android. Aber das steht ja in den Angaben zum Drucker.
So, mein Problem ist nun gelöst.

Ich habe mich heute sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und habe es nicht zum Laufen gebracht.
CUPS 2.4.19 lief im Hintergrund und AVAHI auch, muss man das deinstallieren damit die vorgestellte Config funktioniert?

Ich konnte auch Wide-Area DNS-SD-Erkennung aktivieren aber die Suche nach IPP Diensten verlief immer ergebnislos obwohl ich die richtigen DNS Parameter vom Drucker mit:

dig @10.128.64.254 HP-M281fdn._ipp._tcp.office.datenhain.de TXT
dig @10.128.64.254 HP-M281fdn._ipp._tcp.office.datenhain.de SRV
dig @10.128.64.254 _ipp._tcp.office.datenhain.de PTR

ausgelesen bekam.

In diesem Artikel steht auch dass die Erkennung bei Linux Clients nicht unterstützt wird: https://www.0xf8.org/2022/01/how-apple-and-avahi-effectively-killed-cups-printer-discovery-for-enterprise-linux-environments/

Hat jemand dazu Informationen? Mit mDNS klappt es in meiner Konfiguration nicht, da der Spiegel nur von VLAN zu VLAN funktioniert ich aber ein Transfernetz dazwischen liegen habe.

Ich hatte die Frage in ähnlicher Form schon mal gestellt, musste das Thema aber nochmal aufgreifen. Um Mißverständnissen vorzubeugen: ein Drucker Server ist nicht erwünscht, da das Service Discovery des Druckers rein über die DNS Einträge realisiert werden soll (Einsparung von Geräten, schlankes Netzwerk).

Kann jemand dazu etwas beitragen ob diese Lösung unter Linux (Fedora 44 und CUPS 2.4.19) tatsächlich nicht funktioniert? Der zitierte Kollege hatte wohl IOS Geräte verwendet, wo es scheinbar klappt.

Entschuldigung wegen meiner Hartnäckigkeit, ich bin der Meinung wenn es mit IOS Geräten klappt, warum nicht mit Linux?
Besten Dank vorab!
#2
Hallo Schnuffel2008,

ich stehe vor dem gleichen Problem mit einem HP Color Laserjet.

Wenn ich Deine Posts richtig verstehe, verwendest Du DNSmasq und Unbound DNS? Ich war davon ausgegangen: entweder (DNSmasq) oder (Unbound DNS)... bin aber auch Anfänger und hab noch nicht alles verstanden.

Mein Verständnis:

1) DNSmasq für DNS und DHCP im selben Modul gekoppelt
2) KEA für DHCP separat plus Unbound DNS für DNS separat; KEA macht mir aber mit den VLANs Probleme - ich habe den Grund noch nicht heraus gefunden.

Dass mDNS einen Spiegel in andere Netze benötigt habe ich auch festgestellt. AVAHI habe ich nur benutzt um die Drucker Parameter mit meinem Linux System auszulesen

Wie Du schreibst ist auch mein Ziel den Drucker aus verschiedenen VLANs möglichst simpel - ohne Zusatzserver mit CUPS, BIND, etc - anzusprechen.

Auf jeden Fall ist Dein Beitrag sehr interessant, danke dafür

Gruß
Chris
#3
Quote from: fastboot on July 04, 2026, 07:14:54 AMHallo Christian,

dein Netzwerk sieht auf jeden Fall interessant aus und man merkt, dass du dir viele Gedanken gemacht hast.

Was mich allerdings etwas wundert, ist der Umfang des Projekts. Nach meinem Verständnis muss eine IHK-Abschlussarbeit einen klar abgegrenzten Projektumfang haben, der vor Beginn durch den Prüfungsausschuss genehmigt wird. Erst danach darf das eigentliche Projekt durchgeführt werden.



Hallo fastboot,

danke Dir für Dein Interesse an meiner Projektarbeit. Im Prinzip hast Du recht, allerdings soll man sich die Kenntnisse für die Projektarbeit laut IHK Richtlinie VOR Projektstart aneignen - im Idealfall.
Rückblickend muss ich sagen, dass das Projekt durchaus in 40 h umsetzbar ist - es ist auch nicht besonders kompliziert wenn man weiß wie es geht.

In meinem Fall hat es wesentlich länger gedauert als geplant. Da ich nur diesen Praktikumsplatz angeboten bekommen habe (Umschulung, 50+) beschäftige ich mich erst seit November 2025 mit Linux und OpenSource Software, die Lernkurve war - und ist - entsprechend steil.
Ich bin mitunter 2-3 Wochen an bestimmten Problemen gesessen, bis mir jemand (dankenswerterweise) erklärt hatte, dass dies und jenes eigentlich eine Warnung und kein Fehler sei, oder besser auf jenem Weg gelöst wird.

Nur ein Beispiel von vielen: um den Drucker aus allen Netzsegmenten erreichbar zu machen wollte ich DNS-SD verwenden um nen vollwertigen DNS Server mit BIND Anbindung zu sparen. Vorteil: DNS-SD kann man direkt auf einem vorhandenem Router  im Netzwerk konfigurieren.
Ich hatte allerdings die DNS Einträge auf dem Router eingetragen an dem der Drucker hängt - richtig wäre gewesen: DNS Einträge auf dem Router an dem die Clients hängen eintragen, hier: OPNsense Module.
Diese ganzen Puzzle Teilchen zusammenzusetzen kostet enorm viel Zeit, und NERVEN ;-)

Viele Grüße aus Berlin
Chris
#4
Hallo in die Runde,

ich habe das Problem, dass die IPv6 Adresse eines 'registrierten Hosts' falsch an diesen übertragen wird.

Ich verwende OPNsense 26.1.8_5 und benötige: VLAN Funktion, DHCP statisch und dynamisch im Dual-Stack Betrieb, DNS Namensauflösung. 
Das geht meines Verständnisses nach nur mit dem DNSmasq & DHCP Modul? (Ich bin fortgeschrittener Anfänger und habe keine Expertenkenntnisse mit OPNsense)

In DNSmasq & DHCP habe ich die IPv4, die IPv6 und die MAC Adresse des jeweilgen Geräts eingetragen; in /etc/network/interfaces der Geräte habe ich 'iface enp2s0 inet6 dhcp' hinzugefügt.

Statt der IPv6 Adresse xxxx:x:xxx:f64::35 wird die Adresse xxxx:x:xxx:f64:af vergeben und auch so in den IPv6 Leases augelistet. Die Lupe im Lease Fenster führt zurück auf die 'Hosts' Seite wo die Adressen richtig eingetragen sind.

Folgende Aktionen habe ich zur Fehlerhebung durchgeführt:
- Dienst neu starten
- OPNsense Modul (POKINI F2 Einplatinenrechner) neu starten
- in Unbound-DNS
    - Statische DHCP-Zuweisungen registrieren aktiviert
    - DNS-Cache beim Neustart leeren aktiviert
   dann neu starten

Leider hat davon nichts geholfen

Ist euch dieses Verhalten bekannt und hat jemand eine Lösung dafür?

Danke vorab.

#5
Ich habe die den Zugriff nun über DNS-SD Einträge auf der OPNsense gelöst.

(Vorher waren die auf dem Router des Drucker Netzes konfiguriert, das war ein Verständnisfehler meinerseits)

Danke für Eure Unterstützung!
#6
Quote from: Monviech (Cedrik) on May 28, 2026, 06:34:43 PMAls ich Informationstechnikermeister Abschlussprüfung gemacht habe, ist nicht mal mein Netzwerkprojekt so umfangreich gewesen. Und ich musste noch eine Elektro Unterverteilung etc bauen und einen DSLAM und KNX programmieren.

Für "Gesellen" oder "Fachkraft" Niveau ist das gezeigte Projekt schon ziemlich happig als praktisches Projekt.

In meiner Gesellenprüfung hab ich in nem Windows Server eine IP addresse eingeben müssen und alle haben geklatscht (so ungefär).

Danke für Deinen Kommentar. Dafür muss ich kein DSLAM und KNX programmieren und kann E-Technik im Projekt ausgrenzen ;-)
Ich finde das Projekt gar nicht so schwierig, wenn man weiß wie es geht. mDNS ist halt für nen Laien ziemlich tricky zu konfigurieren, da bin ich in OPNsense noch nicht durchgestiegen. In OpenWRT geht das auch etwas einfacher tbh, aber dort gibt es die HA Funktion nicht.
#7
Quote from: osmom on May 28, 2026, 03:55:50 PM
Quote from: chrisfnf on May 27, 2026, 02:56:38 PM
Quote from: knebb on May 27, 2026, 07:18:06 AMAus Deinem Text entnehme ich, dass Du zumindest teilweise von dem Thema überfordert bist und/oder Dich noch nicht damit beschäftigt hast.

Das weiß ich selbst, dass mich das Thema überfordert - sonst hätte ich keinen Hilfepost ins Forum geschrieben. Hoffentlich bleiben Sie lange genug in Ihrem Job und sind nicht gezwungen umzuschulen!

Viel Erfolg!

Was er Dir durch die Blume sagen wollte: Specke Dein Projekt massiv ab. Du brauchst nicht unbedingt einen Firewallcluster und auch nicht IPv6.
Auch Deinen Drucker kannst Du über interne DNS-Server (auf der OPNsense) mit A- und C-Records bekannt machen.

Danke Dir für den Hinweis - das war eher Zaunpfahl als Blume ;-). Ich kann das nicht abspecken, da die OpenWRT Konfiguration (inkl. Drucker) so vom Betreiber der Infrastruktur vorgegeben ist. Der Auftrag war mit VLAN zu segmentieren und ins Office Netz das Firewallcluster einzubauen - der Betreiber möchte im Hochverfügbarkeitskontext in der neuen Infrastruktur Tests durchführen und Fehler beheben, bevor solche Szenarien beim Kunden eingebaut werden. Zudem müsste ich den Projektantrag bei der IHK ändern was aktuell nicht mehr möglich ist, da schreibe ich dann lieber ich konnte mDNS wegen fehlender Kenntnis nicht umsetzen, der Großteil funktioniert ja dank KEA DHCP. Für den Drucker gibt es die Interimslösung per WLAN über den AP zu drucken, ist aber halt nicht sauber.

#8
Hallo zusammen,

erstmal danke für eure Rückmeldungen. Eine Ergänzung zum besseren Verständnis: es handelt sich um eine Bürogemeinschaft mit mehreren Akteuren, daher führe ich statt Subnetting VLANs ein.

Anscheinend ist der Aufbau aus meinem Netzplan und den Angaben nicht so ganz ersichtlich, daher noch einige Erläuterungen dazu:

1) Ich habe den VDSL Router (Fritzbox 7530) mit einem HP 1810-G Switch verbunden und die Switchports 2-10 mit Transfernetz 10.128.0.0/24 = VLAN #200 untagged konfiguriert

2) am Transfernetz hängen weitere Netze:
  • Gast Netz 10.128.20.0/24 = VLAN #220
  • Drucker Netz 10.128.50.0/24 = VLAN #250
  • Freelancer Netz 10.128.30.0/24 = VLAN #230

3) VLAN #220 & #250 sind per OpenWRT im TP Link Router mit TAGGED VLANs konfiguriert; die verbundenen Ports am Switch ebenfalls auf die entsprechenden VLANs per TAGGED konfiguriert. In OpenWRT ist auch der Printer per mDNS konfiguriert und announced sich ins Transfernetz - konkret an den VDSL Router mit 10.128.0.254

4) VLAN #230 ist über nen simplen Router ebenfalls per OpenWRT konfiguriert und hängt mit untagged VLAN am Transfernetz

5) das Office Netz 10.128.64.0/24 hängt ebenfalls am Transfernetz, nur dieses erhält die Absicherung durch das Firewallcluster mit OPNsense. Die Schnittstellen in OPNsense und am Switch sind TAGGED konfiguriert, damit ich im weiteren Verlauf ein weiteres Office Netz (VLAN #270) hinzufügen kann. Das Firewallcluster (2x Pokini F2 Modul mit je 4 Ethernet Anschlüssen) soll nur die Office Netze absichern! Dazu konfiguriert: CARP WAN = 10.128.0.64, CARP LAN = 10.128.64.254

6) ein DNS Server mit BIND Einbindung kommt in diesem Setup nicht in Frage, da die einzelnen Router ihr jeweiliges VLAN Segmente selbst verwalten sollen und nicht ein übergeordneter Server (ist mir bewusst, dass es mehr Verwaltungsaufwand bedeutet, ist so gewollt).
Der Sinn dahinter ist, dass jedes VLAN komplett autark agieren soll, ohne zusätzliche Hardware oder VM für DNS und es keine Netzwerk übergreifende Konfiguration gibt.
Diese würde sich auf die gesamte Infrastruktur auswirken. Wenn dann z.B. die Freelancer im VLAN #230 Experiemnete machen wollte, wäre das kontraproduktiv.

7) das eigentliche Problem: mDNS in OPNsense zu konfigurieren, damit ich vom Office VLAN #264 den Drucker im VLAN #250 erreichen kann und die Namensauflösung lokal im VLAN #264 klappt. Alle relevanten Netzgeräte die zur gewünschten Funktion beitragen, sind im Office Netz 10.128.64.0/24 verortet, außer dem Drucker (dieser soll aus allen Netzsegmenten erreichbar sein, daher ein separates VLAN).
Aktuell funktioniert alles im Office Netz (VLAN #264), per KEA DHCP (habe ich als Zwischenlösung genommen damit die Infrastruktur funktionsfähig bleibt).
Ich möchte als nächsten Schritt IPv6 ausrollen und das macht ja ohne DNS nicht viel Sinn.

Hat jemand Erfahrung zu so einem Szenario, wie man das richtig konfiguriert?

Als Anhnag nochmal ein Update des Netzplans:

Falls noch Punkte unklar sind, gerne rückfragen, vielen Dank vorab.

Grüsse aus Berlin
Christian
#9
Prima Beitrag, gerade für Anfänger.

Ich bin schon einen - oder zwei - Schritte weiter und schreibe gerade an meiner Abschlussarbeit im Rahmen einer Umschulung zum FiSi.

Die richtigen Einstellungen in OPNsense (vers. 26.1.4) zu konfigurieren überfordert mich total: im Prinzip geht es darum wie ich ein Firewallcluster (2x Pokini F2 Module) im VLAN 264 (10.128.64.0/24) so konfiguriere, dass ich einen Drucker im VLAN 250 (10.128.50.0/24) erreichen kann. Der Drucker ist mit mDNS konfiguriert und announced sich an den VDSL Router (10.128.0.254) im Transfernetz VLAN 200 (10.128.0.0/24). Ich möchte aus bestimmten Gründen keinen extra DNS Server mit BIND installieren.
Es geht wohl mit einem DNS Repeater der ins andere Netz spiegelt, ich habe bisher aber keine Doku gefunden wo das richtig gut erklärt wird.

Würde mich freuen wenn jemand den Nerv hat die Einstellungen dazu in OPNsense einem Newbie zu erklären :-)

Netzplan ist hier zu finden:
https://my.hidrive.com/lnk/Hx3sjxYeX

Danke für eine Rückmeldung vorab.

Grüsse aus Berlin
Chris


#10
Quote from: Monviech (Cedrik) on May 27, 2026, 03:05:37 PMEs gibt hier immer wieder einen Stammtisch (der ist virtuell mit Video etc...), vielleicht kann dort jemand helfen. Dort sind immer "alte Hasen" unterwegs was Netzwerktechnik und IT angeht.

https://forum.opnsense.org/index.php?topic=18183.0

Einfach mal dort reinschreiben und fragen ob jemand helfen kann.

Vielen Dank für den Hinweis!
#11
Quote from: knebb on May 27, 2026, 07:18:06 AMAus Deinem Text entnehme ich, dass Du zumindest teilweise von dem Thema überfordert bist und/oder Dich noch nicht damit beschäftigt hast.

Das weiß ich selbst, dass mich das Thema überfordert - sonst hätte ich keinen Hilfepost ins Forum geschrieben. Hoffentlich bleiben Sie lange genug in Ihrem Job und sind nicht gezwungen umzuschulen!

Viel Erfolg!
#12
Guten Abend zusammen,

ich mache eine Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration und arbeite gerade an meiner Abschlussarbeit zum Thema "IPv4 Netzwerkerweiterung mit IPv6 und Integration eines Firewall Clusters" und brauche dazu dringend Unterstützung.

Ich möchte folgendes Szenario umsetzen:
- verschiedene VLANs die an einem Transfernetz (via HP-1810 Switch) angeschlossen sind
- davon ein VLAN (#264) mit dem Netzbereich 10.128.64.0/24; soll durch das Firewallcluster vom Rest abgeschirmt sein
- Drucker im VLAN #250 soll dennoch von VLAN #264 erreichbar sein; der Drucker ist im Netz 10.128.50.0/24 und druckt über eine mDNS Konfiguration

Bereits umgesetzt:
- OPNSense V 26.1.4 ist bereits auf zwei Einplatinenrechnern (Pokini F2) eingerichtet, alle LAN Adressen und Internet erreichbar
- KEA DHCP ist manuell (ohne Agent) eingerichtet, Vergabe von IPv4 Adressen funktioniert. Mir ist bewusst, dass KEA ein simpler DHCP Server ist.
  ich musste das Netz online bekommen, daher diese Zwischenlösung

Offen:
- DNS über mDNS konfigurieren, damit die Namen der Geräte aufgelöst werden und der Drucker im VLAN #250 erreichbar ist.
- IPv6 Einstellungen: ich habe verstanden, dass IPv6 spezielle Firewall Einstellungen benötigt, weil die Adressen aus dem Internet direkt erreichbar sind. Wie ich das genau einstellen muss habe ich nicht verstanden.

Es gibt viele Tutorials im Internet, leider werden aber die wichtigen Details nicht gezeigt bzw. habe ich kein Tutorial gefunden in dem VLAN, mDNS und IPv6 zusammen behandelt werden.

Netzplan:

https://my.hidrive.com/lnk/Hx3sjxYeX
(Bild aus Hidrive wird leider nicht eingefügt)

Hat jemand hilfreiche Tipps für mich oder wäre u.U. bereit mir das in einer Online Session zu zeigen?

Vielen Dank für eure Rückmeldung dafür vorab!

Gruß
Chris
#13
Vielen Dank für Deine Antwort @Patrick M. Hausen

Quote from: Patrick M. Hausen on February 05, 2026, 02:38:27 PMja, bin ich - soweit ich das beurteilen kann.

- HA Master Einstellungen wie beschrieben, 'root' als Sync Benutzer mit root Passwort gesetzt.
- mit Patchkabel verbunden von 10.128.60.12 auf 10.128.60.11
- auf Backup unter 'Firewall > Regeln' neue 'In'- Regel mit any erstellt, damit die Instanzen kommunizieren können (wenn ich keine Regel im Backup erstelle, kommt auch am Master eine Authoriserungsfehlermeldung wenn ich synchronisieren will)

Wie schalte ich denn die virt. IP des WAN von 'Backup' auf 'Master' zurück?

Danke!
Chris
#14
Hallo in die Runde,

OPNsense Newbie hier. Beim Synchcronisieren der OPNsense Master Instanz auf die Backup Instanz ist mir ein mir nicht bewusster Fehler unterlaufen: nun steht in der Master Instanz wie virt. IP des WAN auf 'Backup' und die virt. IP des LAN auf 'Master', wodurch ich Probleme beim Synchronisieren habe.

Ich verwende OPNsense 26.1 mit folgendem Setup: VDSL > Switch > 2er OPNsense Cluster > LAN Switch; die zwei OPNsense Hardwaremodule haben vier 802.3 Interfaces, Synchronisation über das PFSYNC Interface.

Mir ist auch die richtige HA Konfiguration der Backup Instanz nicht ganz klar.
- am PFSYNC Interface beider OPNsense Instanz habe ich eine Firewall "In Regel" definiert damit die Instanzen miteinander kommunizieren
- User mit PW nur in HA Einstellungen des Masters

Synchronisiere ich, erscheinen beim Status der Master Instanz die Dienste, bei der Backup Instanz kommt die Fehlermeldung "Auf die Absicherungs-Firewall kann nicht zugegriffen werden (Benutzerberechtigungen prüfen)".

Der Missmatch der virt. IPs liegt wahrscheinlich daran dass ich die  Backup Instanz  kurz in den Wartungsmodus geschaltet habe.
Wie kann ich die virt. IP des WAN auf 'Master' zurück setzen? Was könnte eine eine mögliche Ursache der Berechtigungs Fehlermeldung sein? Eine Kommunikation zwischen den Instanzen findet ja statt, sonst würde die Amster Instanz ja statt der Dienste im HA Status einen Fehleranzeigen anzeigen?

Besten Dank für eure Hilfe vorab!