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Messages - trixter

#1
German - Deutsch / Re: Hardware für 10gbit
August 21, 2026, 01:26:38 PM
by the Way wenn wir schon die Grüne Welle reiten: Wer am meisten Strom sparen will geht von DAC auf AOC, da kostet zwar jedes Kabel bis zum 3fachen, der Switch spart aber in Summe um die 50% Strom ein - so sind meine letzten Erfahrungswerte.

Muss sich jeder selber eine Kosten/Nutzen Rechnung aufmachen, je nach Prioritäten.
Green-IT kann auch bedeuten die Abwärme zum Heizen zu nutzen ;)
#2
German - Deutsch / Re: Hardware für 10gbit
August 21, 2026, 01:00:35 PM
Mit den Temperaturen hast Du nicht ganz unrecht - allerdings gibt es schon viel Hardware die 10g-T mitbringt.

Die folgende Übersicht zeigt die typischen Verbrauchswerte pro Port basierend auf gemessenen Daten:

10 Mbit/s (Fast Ethernet): ca. 0,1 Watt im aktiven Link.
100 Mbit/s: ca. 0,095 Watt (idle) bzw.  54 mW mit EEE.
1 Gbit/s: ca. 0,35 Watt (idle) bzw.  61 mW mit EEE.
10 Gbit/s: ca. 5 Watt pro Port; neuere Modelle sparen bis zu 80 % im Vergleich zur Vorgängergeneration.
Kein Link (Inaktiv): ca. 10 mW, wenn der Port automatisch abgeschaltet wird.

habe leider keine Werte zu 2,5G und 5G parat..

Ein guter managed 10G Switch wird schon richtig teuer - dann noch die DACs ... das geht richtig ins Geld

zb einen netgear xs mit 8 oder 10 x 10g-T bekommt man generalüberholt schon für relativ kleines Geld, eben OHNE noch SFPs/DACs kaufen zu müssen.

Stellt sich die Frage ob das Homelab im Dauerbetrieb oder "nur bei bedarf" läuft, bzw welchen Zweck das erfüllen soll.
#3
German - Deutsch / Re: Hardware für 10gbit
August 21, 2026, 09:44:35 AM
Da gehe ich mit Patrick, 10G Brutto sind nicht 10G Netto.

Nur weil der Provider mit 10G wirbt, sind das nicht 10G hinter deren Anschluss.
Da gehen gerne noch Header für deren internes Klimbim ab: Gerne machen die noch internes VPN zu deren Hardware inkl Keepalives etc.
Hilft auch mal nach deren MTU zu fragen, sonst wird das Netto noch kleiner.

Wenn man etwas "intelligentes" zum Schutz von außen möchte, gehe ich ebenfalls mit Crowdsec und DNS-Blacklists wie Hageci, das ist guter Basis-Schutz, der erstmal nichts kostet.

Wenn es nur um Home-Use geht würde ich nach 10G Kupfer-Hardware schauen - das spart gefummel mit SFPs und Glasfasern und hält die Kosten in Grenzen und die Verfügbarkeit ist gut.
Es sei denn, man möchte gerne lernen wie es mit Glas-Technik läuft..
#4
Quote from: JeGr on August 11, 2026, 05:47:55 PMOb man mit dem dynamischen IPv6 Kram glücklich wird, hängt wahrscheinlich eher von den Disconnect-Timeouts ab, also wann es ne Trennung gibt. TDSL sollte ja theoretisch nur noch so grob alle 3-6 Monate eine machen - da kann das dann gut funktionieren. Wie oft sie das v6 Prefix ändern, weiß ich nicht, da gibt es auch Anbieter, die da Hardcore alle 24h nen neuen Prefix announcen und dann macht v6 wenig Spaß :/

Naja, das kann man ja über DDNS übergehen, das läuft ja selbst für Lite-Anschlüsse mitlerweile brauchbar.
Ist doch für die Finger auch angnehmer DNS zu nutzen als eine v6-Adresse ;)
#5
vielleicht würde sich etwas differenzierteres wie OpnManager anbieten?

Frage mich allerdings warum es ein zweites Managementsystem braucht?
So teuer ist die BE doch nun auch nicht...

Denke auch dass eine Firma mehr Ressourcen und ein größeres Interesse hat am Ende etwas brauchbares anzubieten.

Vielleicht macht es mehr Sinn zu versuchen sich am eigentlichen Projekt zu beteiligen?
#6
Man kann das auch per VPN lösen:

baust einen Splittunnel für Außen und lässt dir den eigenen VPN pushen - mit dem kann man machen was man will.
Zusätzlich ist der Weg ins Heimnetz safe.

Somit nutzen alle Clients (drinnen wie draußen) diese DNS (zb unbound) und man kann so viele Domains aufmachen wie man will. Man kann sogar Domains überblenden, damit gewisse Dienste umgeleitet werden.

Natürlich ist das nichts für gewerblichen Einsatz - aber für den ambitionierten Home-User vielleicht angenehmer, da man unabhängig von Externen wird.
#7
Naja, Du kannst ja für jede Route das zu nutzende Gateway angeben.

Das werden zwar die wenigsten im Homelab brauchen, aber hilft denen die über mehrere Gateways bzw Interfaces raus gehen.
#8
Vielleicht auf dem Interface mal ein Capture laufen lassen ?

Nicht das einem über Logging etwas elementares entgeht.
#9
German - Deutsch / Re: Two Factor Authentication (2FA)
August 21, 2026, 08:28:11 AM
Moin,

die Anfrage nach 2FA habe ich auch schon bekommen.
Habe das bisher mit dem "Umweg" via OpenVPN gelöst - dann ist der Anspruch an 2FA gelöst - inkl 3tem Feld für TOTP und der direkte Zugang ist per Regelwerk unzulässig.
Das ist zwar nicht ideal, aber bildet einen Kompromiss aus Passwortmanager-Kompatiblem Login und TOTP als 2tem Faktor - wenn man es genau nimmt ist via OpenVPN mit dem Zertifikat ja sogar ein dritter Faktor enthalten .... not bad but imperfect.
#10
German - Deutsch / Re: Hagezi DNS Listen & GitHub
August 20, 2026, 09:39:21 AM
Quote from: JeGr on August 11, 2026, 09:31:01 AMMicrosoft/GitHub (für die, die es noch nicht wussten, JA GitHub ist seit Jahren in MS Besitz)

Schon bescheuert, da nutzt man freie unabhängige Software und doch tritt einem MS in den Arsch ;(

Werde meine Listen dann auch mal anpassen gehen .... Danke nach Redmond!
#11
Naja über "/ui/interfaces/assignment" könnte man wenigstens eine sinnvolle Description angeben.

Mir persönlich hilft das auf der Weboberfläche schon sehr, die Interfaces zu unterscheiden.

Die tatsächliche Bezeichnung (opt..) sehe ich kaum, die nervt mich eher auf der Console.
#12
German - Deutsch / Re: Netzwerkproblem
August 10, 2026, 03:26:23 PM
Kurze Info:

Das Netz 192.168.178.x ist das Default-Netz jeder Fritzbox.
Daher ist es nicht ratsam genau dieses "extern" zu verwenden.
#13
ich würde das Lan-Netz des Draytec als Transfer-Netz betrachten.
Die Draytec Lan-Adresse solltest Du als Gateway fürs WAN eintragen, dann gelten die Standard-Regeln für NAT und Routing.
Wenn Du dem LAN der Sense dann ein entsprechendes Subnetz verpasst zb 192.168.100.x/24, hast Du eine simple Routing Instanz.
Regeln würde ich mit permit any any Regeln beginnen die erstmal alles erlauben, die kannst Du dann schrittweise verschärfen.
Wenn Du diese Regeln auf logging stellst, kannst Du im Livelog gut verfolgen was passiert - gibst Du den Regeln passende Beschreibungen, so kannst Du gut verfolgen, welche gerade greift.
Bedenke, dass Regeln allgemein vom benannten Inferface eingehend gelten.
DHCP kann Kea für Dich übernehmen (findest Du unter Services).
DNS macht die Sense ebenfalls recht gut, wenn man einen externen DNS angibt (zb google 8.8.8.8) - Du kannst aber auch den vom Provider nehmen.

Damit solltest Du starten können...
Gibt hier auch einen Guide für Fritz-Umsteiger, der ist recht gut.
#14
Quote from: cottec on June 12, 2026, 11:04:41 PMFür mein Verständnis müsste doch da reichen, wenn ich unter Generel use V4 only oder wie das heißt aktiviere, oder?!


Wenn Du irgendwas davor hängen hast (Router vom Provider), dann solltest Du mit IPv4 erst mal gut klar kommen.

Dann Stück für Stück Richtung aktuelle Version - alles auf ein Mal zu erneuern ist zwar löblich, aber unübersichtlich und evtl auch sehr viel Arbeit. 
#15
Dann zieh doch erst mal in Ruhe um, bevor Du noch eine Baustelle aufmachst..

Dann würde evtl versuchen eine aktuelle Sense aufzusetzen und nicht alten Ballast mit zu schleppen.

ICS ist längst abgekündigt - wird Dir also nur Probleme machen.