Der Unterschied ist, dass mit höherer Temperatur [i]alle[/i] (sub)molekularen Prozesse schneller ablaufen, also auch alle Alterungsprozesse in Materialien, Oxidation, Elektromigration usw.Theoretisch, ja. Wie sieht es mit praktischen und echten Effekten aus? Ausfall nach 11 Jahren und einem Monat anstelle von 11 Jahren?Außerdem sinkt mit höherer Temperatur bei Halbleitern aus Silizium der Widerstand, wodurch ggfs. der fließende Strom steigt, und erhöhter Strom ist auch wieder eine höhere Belastung für die Komponenten.Auch hier wieder, ja theoretisch. Dieser Effekt ist selbst bei 400W GPUs beim Vergleich 40° vs 80° äusserst klein. Idealerweise wäre das komplette System überall auf der exakt gleichen Temperatur, die sich auch niemals ändern sollte. Diese Forderung ist natürlich vollkommen absurd. Einverstanden. Mein Argument beim damaligen RTX GPU Mining war immer, eine mining GPU würde ich mit Kusshand kaufen. Während die normale Gaming GPU hunderte Zyklen von 80° auf 21° hinter sich hat, lief die mining GPU konstant auf der gleichen Temperatur. Absurd ist es gerade bei einem Server/Firewall aber keineswegs. Die laufen ja 24/7.Allerdings habe ich mich auch selten mit der Kühlung von HDDs abgegeben und trotzdem haben es viele ewig überlebt, allerdings kamen die meist nur auf 43°C, keinesfalls und schon gar nicht dauerhaft auf 60°. Also mich würde es stören, ganz besonders bei Hardware, die auf Jahrzehnte hin zuverlässig laufen soll, eine Firewall z.B. .Nun gut, das ist halt deine gefühlte Wahrheit, dass eine HDD auf 43° jahrelang zuverlässig läuft, nicht aber auf 60°. wenn man schon nichts weiter unternimmt, sollte man zumindest die natürliche Konvektion / Kamineffekt unterstützenKamineffekt ist bei Computern ein Ammenmärchen. Der wird brutal überschätzt. Das zieht vielleicht bei einem passiven Gehäuse, wenn da aber nur ein einzelner 80mm Lüfter dreht, ist Feierabend. Du könntest eine Case mit einem 120mm Lüfter am Heck auf den Rücken stellen (so dass er voll gegen den Kamineffekt arbeiten müsste) und könntest vermutlich keinen Temperaturunterschied messen. WARNING: Could not determine an IP for my.domain.com
WARNING: my.domain.com: unable to determine IP address with strategy use=cmd
WARNING: found neither IPv4 nor IPv6 addressUPDATE: updating my.domain.com
INFO: setting ipv4 address to 1.2.3.4 for my.domain.com
[...]
SUCCESS: updating ipv4: good: my.domain.com address set to 1.2.3.4.Quote from: JamesFrisch on September 11, 2026, 04:24:06 PMWas soll es deine SSD jucken, ob sie mit 40° oder 80° läuft? Wo soll da ein Unterschied sein?Der Unterschied ist, dass mit höherer Temperatur alle (sub)molekularen Prozesse schneller ablaufen, also auch alle Alterungsprozesse in Materialien, Oxidation, Elektromigration usw. . Außerdem sinkt mit höherer Temperatur bei Halbleitern aus Silizium der Widerstand, wodurch ggfs. der fließende Strom steigt, und erhöhter Strom ist auch wieder eine höhere Belastung für die Komponenten. Korrekt ausgelegte Hardware kommt damit natürlich klar, aber die Lebensdauer wird trotzdem leiden (nur ggfs. nicht merklich, weil sie auch so noch hoch genug ist). Temperaturunterschiede und die damit verbundenen Materialbewegungen führen außerdem immer zu mechanischem Stress. Idealerweise wäre das komplette System überall auf der exakt gleichen Temperatur, die sich auch niemals ändern sollte. Diese Forderung ist natürlich vollkommen absurd. Außerdem weiss niemand, ob irgendeine Hardware korrekt ausgelegt ist, wie man z.B. am Intel LPC-Bug gesehen hat, mit dem ich mich derzeit herumärgere (im Prozessor ist da ein Transistor, der die Clockleitung auf einen definirten Pegel zieht, zu schwach ausgelegt, wird somit dauerhaft überlastet und verreckt dadurch innerhalb weniger Jahre, es gibt außer dem Tausch des Prozessors keinen dauerhaften Fix dafür).