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Topics - IT-Newbi

#1
Hallo Leute,

ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
Seit etwa 4 Jahren betreibe ich zuhause eine PFsense auf einer alten Securepoint RC100, die bisher gut funktioniert hat. Vor 2 Jahren habe ich ein abgelegenes Grundstück mit einer Hütte in der Natur erworben, ohne Strom, DSL, Wasser, etc. - einfach nur ruhig und gemütlich. Inzwischen habe ich an der Hütte eine Insel-/Garten-PV-Anlage mit Speicher, eine Grundwasserpumpe und alle notwendigen Dinge für den Betrieb mit Kindern installiert.

Bis November letzten Jahres hatte ich einen LTE-Cube von Vodafone mit Prepaid-Karte in der Hütte, der jedoch leider seinen Dienst versagte. Als IT-Enthusiast habe ich mehrere Router, Access Points und Switches im Keller liegen. So kam mir die Idee, die Hütte über den Winter smarter zu machen, ähnlich wie mein Zuhause. Bei mir zuhause habe ich an meiner FritzBox 7530 AX einen LTE-Stick als Failover angeschlossen und dachte, das könnte auch für die Hütte eine bessere Option sein als der Cube.

Ich habe also eine FritzBox 7590, die alte Securepoint RC100 und ein paar einfache nicht-managebare Switches aus dem Keller geholt. Beim ersten Versuch stellte sich heraus, dass ich mein altes Samsung A51 als USB-Modem verwenden konnte, was im Vergleich zum Cube recht flott war. Sogar 5G mit fast vollem Empfang war möglich, wenn ich das Handy ans Fenster legte.

Zuerst habe ich versucht, die laufende Konfiguration meiner Heim-PFsense zu klonen (SSD-Klon). Das funktionierte zuhause soweit, ich konnte die Geräte austauschen, die FritzBox hatte alle Einstellungen der 7530 übernommen und funktionierte. Also alles eingepackt und ab zur Hütte. Nach dem Aufbau aller Komponenten stellte sich jedoch heraus, dass nichts funktionierte - absolut kein Ping zu 8.8.8.8 oder 9.9.9.9 möglich. Also habe ich erneut mit den Einstellungen herumgespielt.

Nach längerer Recherche im Internet und verschiedenen Foren las ich oft, dass OPNsense einfacher und fortschrittlicher als PFsense sein soll. Also entschied ich mich, für die Hütte testweise OPNsense statt PFsense zu verwenden. Aber auch hier stoße ich an meine Grenzen. Mittlerweile habe ich das Handy, die RC100, die FritzBox und einen alten 24-Port-Switch wieder zuhause stehen und kämpfe seit 5 Wochen mit dem Aufbau. Selbst wenn ich die Grundfunktionen zuhause zum Laufen bekomme, funktioniert in der Hütte wieder nichts.

Warum überhaupt eine Firewall in der Hütte? Ganz einfach: Nachdem die Hütte in meiner Abwesenheit mehrmals aufgebrochen wurde, habe ich Kameras installiert. Ich möchte die Möglichkeit haben, über ein sauber laufendes VPN vom NAS zuhause Filme und Musik zu hören, die Bilder der Überwachungskameras zuhause auf meinen IoT-Panels anzuzeigen und die Smarthome-Geräte über meinen IoBroker-Server zuhause zu steuern und zu überwachen. Ein SSL-VPN-Port-Forwarding oder etwas Ähnliches zwischen zwei Firewalls erschien mir als die sicherste Lösung.

Zum Aufbau:

FritzBox 7590 mit A51 als USB-Modem.
IP-Konfiguration:
FritzBox: 192.168.1.2/24
OPNsense WAN: 192.168.1.1/32 mit Exposed Host auf der FritzBox
OPNsense LAN: 192.168.1.10/26
OPNsense Kamera/Alarm: 192.168.1.65/27
OPNsense IoT: 192.168.1.129/25
Die Switches unterstützen kein VLAN.

Für die aktuellen OPNsense-Konfigurationsbilder müsste mir jemand sagen, wie ich sie hier einfügen kann, ohne Ärger zu bekommen. Auch wäre es hilfreich zu wissen, von welchen Bereichen ich Screenshots machen sollte. Ich habe mittlerweile so viel ausprobiert und verändert, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe. Meine Frau und Kinder machen mir schon die Hölle heiß, weil ich abends nur am Rechner sitze, und öfter mal das Internet weg ist, wenn ich mit den Firewalls zum Testen hantiere.

Bitte dringend um Hilfe. Ich wette, für einen Profi ist das ein Klacks. Ich bin sicher, ich habe irgendwo nur einen Haken vergessen oder zu viel gesetzt.